TRAVEL DIARY: Lago di Garda

POSTED BY: Leonie • 8 Kommentare

Streit um die Zimmer, die große Frage nach dem Was machen wir heute?, schreiende Kinder und vor allem eins: eine wunderschöne Zeit mit der Familie. Von was ich spreche? Familienurlaub am Gardasee. Eine schöne Tradition haben meine Eltern da angefangen - alle ein bis zwei Jahre geht es für meine Family mit versammelter Mannschaft in den Urlaub. Meine Eltern mit ihren Töchtern, den zugehörigen Männern und allen vorhandenen Enkeln. Wir hatten bisher zwei unvergessliche Urlaube - einen in der Toskana und einen in Frankreich (weiterer Beitrag hier) - und dieses Jahr hat sich ein Dritter eingereiht: eine Woche Gardasee.

Einige Bilder davon hatte ich auf Instagram (@leonie_loewenherz) mit euch geteilt und gerade unser Haus ist wahnsinnig gut bei euch angekommen. Bei mir übrigens auch. Ein schöner Poolbereich und ich bin überzeugt. Im heutigen Post möchte ich einfach Querbeet ein paar Impressionen zeigen und allen, die noch nicht am Gardasee waren, gebe ich gerne den ein oder anderen Tipp.


Wir haben alle unsere Ferienwohnungen bisher über FeWo Direkt gebucht und damit bisher ganz tolle Erfahrungen gemacht. Die Bewertungen zu lesen ist dabei für uns das Wichtigste, dort erfährt man dann meistens die interessanten Sachen. So wussten wir zum Beispiel schon vor unserer Reise, dass uns bei der Zugbuchung des Frühstücksservice jeden Tag ein (oder mehrere) selbstgebackene Kuchen erwarten würden. Und die waren durchgehend superlecker. Wer genau unser Haus will: Wir waren in der Villa Luna in Saló. Um dort zu wohnen, sollten euch kilometerlange Serpentinen in die Berge nichts ausmachen. Oder euch wird grottenschlecht. Soll vorgekommen sein. Hust.


Mein Tipp: Touri-Spots vermeiden. Verona zum Beispiel hatte ich aus alten Kindertagen als entspannte kleine Stadt in Erinnerung, aber irgendwie scheint hier alles nur noch auf Extrem-Tourismus ausgelegt zu sein (meine Mama meinte dazu übrigens, dass ich eben nur ein Kind ohne jegliche Wahrnehmung bin, weil das wohl früher schon genauso war). Der Eintritt in die Arena, in der man - es spricht der historische Banause in mir - wirklich nicht mehr machen kann, als ein paar Steine hochklettern und ein paar mehr Steine anschauen, ist mit 10€ pro Person absoluter Wucher und um der Julia-Statue an ihren Glücksmops zu fassen, muss man Schlange stehen. Nicht mein Ding! Wer diese Städte intensiv und stressfrei sehen möchte, sollte sich definitiv für einen Reisezeitpunkt außerhalb der Saison entscheiden.


Was ich für einen kleinen Ausflug von mehreren Stunden empfehlen kann, ist der Lago di Ledro. Mein Freund und ich haben einen Tagesausflug mit der Fähre über den Gardasee und einmal über Riva um die Spitze herum gemacht und sind anschließend in den frühen Abendstunden in die Berge zum Ledrosee gefahren. Herrlich! Die winzige Stadt war kaum besucht und der See war wunderschön idyllisch und ruhig. Wirklich viel machen kann man nicht, aber für eine Pizza und einen Spaziergang am See entlang hat es allemal gereicht. Der Ledrosee ist unheimlich klar und an einigen Stellen kann man sogar von kleinen Steinklippen direkt ins Tiefe springen. Wunderschön!


Wir haben so ziemlich jede Eisdiele rund um den Gardasee getestet und sind zu einem eindeutigen Gewinner gekommen: La Casa del Dolce, direkt am Dom in Salo. So ein leckeres Eis habe ich in meinem Leben selten gegessen und ich vermisse es jetzt schon. Grundsätzlich kann ich einen Urlaub am Gardasee allen empfehlen, die sich einfach etwas entspannen möchten und nicht darauf aus sind, sich alles und jedes Detail anzuschauen. Die Gegend ist sehr touristisch und überlaufen, weswegen man lieber wenige und gezielte Ausflüge machen und die sonstige Zeit am See oder Pool zur Entspannung nutzen sollte. Am Besten gefallen hat mir übrigens trotz vielen Touris und besonders wegen der vielen schönen Gassen, die zum Bummeln einladen, Malcesine - östlich des Sees, am Berg gelegen.


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IT HAS BEEN QUIET

POSTED BY: Leonie • 11 Kommentare

Es ist sehr ruhig hier geworden, beim Löwenherz. Wenn auch nur hier auf dem Blog - denn mein echtes Leben wirbelt mich gerade ganz schön herum. Weil ihr aber alle so unglaublich treue Löwenherzen seid, möchte ich euch ein bisschen erzählen, was denn so los ist, warum es auf dem Blog so still ist und was sonst denn so alles passiert. Da draußen, im echten Leben.

Seit einigen Monaten bin ich - nach langer Zeit - wieder in festen Händen. Das war natürlich besonders anfangs ein Grund, warum ich meine Zeit lieber in den Armen meines Herzmannes verbracht habe und nicht vor dem Laptop. Das ist übrigens auch noch immer so, aber inzwischen funktioniert mein Hirn wieder einigermaßen ohne rosarote Milchglasscheibe und ich denke mir zumindest ab und an mal wieder 'Boah, du könntest schon mal wieder was posten!'. Und es ist nicht so, als hätte ich keine Ideen, keine Fotos, keine Inspiration.

Aber dann sitze ich da und möchte einen Post schreiben und kann nicht, weil ich ein kleines bisschen böse auf meinen Blog bin . Nicht auf ihn direkt, sondern eher auf die Umstände. Auf den deutschen Staat und auf die Firmen, die inzwischen tatsächlich nur noch nach Zahlen gucken. Ganz am Anfang der Bloggerszene, da war ich gut mit dabei. Ich habe bequem meinen Blog neben der Arbeit gemacht - neben einem Vierzig-Stunden-Job eine Selbstständigkeit aufgebaut mit dem Blog. Ich konnte mir einige Groschen dazuverdienen und habe unglaublich viel erlebt, was ich ohne Blog niemals auch nur ansatzweise mitgemacht hätte. Aber irgendwann ist der Punkt gekommen, da ging das so nicht mehr. Ich habe nicht mehr als 5 Stunden täglich geschlafen um Job, Blog, Hobbies und Freunde unter einen Hut zu bekommen und war einfach kaputt. Ich habe es gerne gemacht, aber ich war erschöpft.

Und dann kam der Punkt, an dem einfach alle beschlossen haben, ab sofort in Vollzeit zu bloggen. Den Schritt habe ich nie gewagt. Ich habe es überlegt, habe von vielen Seiten Zuspruch bekommen - und mich wegen meines ausgeprägten deutschen Sicherheitsbewusstsein nie getraut. Wollte lieber ein nettes Zubrot haben, als mich in die Unsicherheit zu stürzen. Irgendwann beobachtete ich dann ein bisschen traurig, dass fast nur noch diejenigen großen Chancen bekamen, die nicht nur viel Geld in Design und Onlineauftritt steckten, sondern die in Vollzeit bloggten und Zeit hatten, sich gezielter als ich um das Wachstum ihrer Plattformen zu kümmern. Die einem bestimmtem Figurentyp entsprachen und die eben 24/7 Blogger waren. Aus einem ursprünglichen Hobby mit Nebenverdienst wurde ein knallhartes Business, in dem man sich clean ernähren, sportlich sein und 24/7 am Handy hängen muss. Natürlich ist das eine Wahl, es einfach nicht zu machen. Aber doch trauerte ich der "alten" Bloggerszene nach, die irgendwie freundlicher und ohne verbissene Konkurrenz stattfand.

Und dann kam Anfang des Jahres der Steuerbescheid für mein kleines Nebengewerbe. Ein Hobby, für das ich hart gearbeitet habe, für das ich bis in die Nacht wachgesessen habe und in das ich viel Herzblut investiert habe, wurde zu einem Geldschlucker, denn ich musste mehrere tausend Euro nachzahlen für meine Einkünfte in 2014. Mit der Nachzahlung hätte ich rechnen können, war auch kein Problem, aber ich fühlte mich trotzdem betrogen, auch wenn es alles rechtens war. Die Zahlung kam einfach zu einem Zeitpunkt, der einen bitteren Beigeschmack hatte. Ich sah eine Veränderung in meiner Hobby-Traumwelt, die mir nicht wirklich gefiel und musste "dafür" dann auch noch bezahlen. Irgendwie war ich deswegen böse auf den Blog.

Dabei kann der gar nichts dafür. Und jemand anderes auch nicht. Das ist eine Sache zwischen mir, meinem Blog und meinem gekränkten kreativen Ich. Und wir drei, wir raufen uns schon wieder zusammen. Und was machen wir so lange? Weiter! Und solange ich die Motivation auf dem Blog nicht habe, habe ich sie doch vermehrt bei Snapchat (@loewenherzchen) wo ihr sehen könnt, was privat so los ist. Und das ist - zumindest für mich - wirklich spannend. Und deswegen bestimmt bald auf dem Blog zu lesen. Oder was meint ihr?

Foto vom Urlaub am Gardasee - habt ihr Lust auf ein kleines Travel Diary? So als (Neu)Start?

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OUTFIT: Nonnen-Shirt

POSTED BY: Leonie • 10 Kommentare

Es könnte keinen besseren Ort geben, um diesen Post ganz entspannt zu schreiben: auf der Terrasse unsere Ferienhauses in Italien, oben auf dem Berg mit Blick auf den Gardasee. Hier sitze ich jetzt als mit meinem Bikini und einem Kaffee und haue in die Tasten, damit ich schnell wieder an den Pool komme - Bilder davon findet ihr auf Instagram (@leonie_loewenherz) oder auf Snapchat (@loewenherzchen).

Den Titel des Posts hätten wir ganz entspannt auch das Nonnenoutfit oder Lena-mal-ganz-hochgeschlossen nennen können. Der Kragen des lockeren Shirts erinnert nämlich absolut an Schwester Lena, die mit der Kutte durch den Kräutergarten läuft, auf dem Weg zur Gebetsstunde. Trotz oder gerade wegen des Kragens liebe ich das Shirt, insbesondere den lockeren Schnitt und das kleine Punktemuster. Wer es auch gut findet, für den habe ich gute Nachrichten: es ist gerade für 20€ im Sail.

Während ich jetzt also hier in der angenehmen Italien-Sonne brutzle, kann ich mir das Wetter vom Shootingtag gar nicht mehr vorstellen. Es war im Halb-Frühling und hat plötzlich angefangen zu regnen - deswegen sehen meine Haare auf manchen Fotos noch fresh aus und auf anderen kleben sie mir am Kopf. Muss man durch. Shirt und Hose sind übrigens beides noch Errungenschaften vom Orsay-Event im März - ich kann kaum glauben, dass es schon so lange her ist. Was sagt ihr zum Outfit? 
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There is no better place on earth to be writing this post: sitting on the terrace of our vacation home in Italy, overlooking Lago di Garda. Here I am, wearing my bikini and drinking coffee while typing as fast as I can to get back to the pool as fast as possible (find pictures on Instagram @leonie_loewenherz and on Snapchat @loewenherzchen). 

The title of this post could also be 'nun-outfit' as the shirt could as well be worn by a nun on the way to church. But I love the high collar and especially the loose cut and dotted fabric. Another plus: it is on sale for 20€. I can't even imagine the weather we had back then, as it was rather rainy and cold. Now, I'm off the the pool. Enjoy your day and let me know how you like the look. 


SHIRT*: Orsay 
JEANS*: Orsay 
BAG: Chloé
SHOES: Anna Field


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INSPIRATION: Pool Toys

POSTED BY: Leonie • 5 Kommentare

Whoa. Erinnert ihr euch noch an letztes Jahr, als ich euch die coolsten Pool Gadgets gezeigt habe? Der angebissene Donut war die letzten zwei Jahre ja der absolute Dauerbrenner, aber auch Einhörner, Schwäne und Pizzastücke haben uns auf Instagram in den letzten Monaten verzaubert. Aber wisst ihr, was das Problem war? Die Teile waren einfach immer viel zu teuer.

Und jetzt höre ich auf zu labern, ich bin nämlich viel zu aufgeregt, euch noch schnell von dem Deal zu erzählen, um groß um den heißen Brei rumzureden: es gibt gerade und nur noch bis Sonntag bei Westwing eine sehr große Auswahl an Pool Toys, die uns den Sommer ein bisschen verschönern wollen. Die Pizza gibt es dort für mehr als 15€ weniger als in den gängigen Shops, den Flamingo gibt es sogar für 30€ weniger.

Sogar ein paar Teile, die ich als Pool-Gadget-Junkie noch nicht kannte, sind dabei. So ist bei mir direkt die Ananas in den Warenkorb gewandert. Leider schafft sie es nicht mehr vor dem Urlaub zu mir nach Hause, aber im Sommer darf sie mir dann gute Dienste erweisen. Im Moment ist alles noch verfügbar und noch nichts vergriffen - daher ab mit euch zu Westwing, wer noch nicht angemeldet ist, einfach kurz registrieren (hat für euch keine Nachteile - nur, dass ihr die Aktionen shoppen könnt) und lasst mich unbedingt wissen, was ihr euch bestellt habt!

Pizza 29€ // Palme 24€ // Flamingo 44€ // Ananas 24€ // Rocket Ice Pop 29€ // Gumball Machine 29€ // Popcorn 29€

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CRAVINGS: Scallops

POSTED BY: Leonie • 3 Kommentare

Es sind wenige Trends, die ich dieses Jahr gut finde. Spontan fallen mir drei ein - über den PomPom-Trend hatte ich euch nicht nur hier berichtet, sondern euch auch ein kleines DIY mit PomPom-Sandalen gebastelt und heute möchte ich über den zweiten meiner drei persönlichen Find-Ich-Gut-Trends sprechen. Scallops.

Das gute an Scallops - wir können es auch gerne mal auf Deutsch sagen: Muschelsaum - ist, dass sie für jedermann einsetzbar sind, weil es den schönen Saum (perfekt für Symmetrie- und Ästhetikfreaks wie mich) für jedes Kleidungsstück und in verschiedenen Ausprägungen gibt. So findet jeder was für sich. Nicht wie bei Culottes, die ich persönlich n-i-e-m-a-l-s anziehen würde - da ist der Schnitt und die Machart ja schon vorgeschrieben. Das wollen wir nicht.

Mein erstes Trendobjekt, was ich je mit Scallops gesehen habe, war ein Bikini. Den fand ich sowas von endgeil, allerdings wurde er vor knapp zwei Jahren noch nicht nach Deutschland versendet. Jetzt hat sich der Trend aber endgültig gefestigt, weswegen ich euch heute von jeder Bekleidungskategorie die schönsten Teile rausgesucht habe. Lasst mich wissen, welches euer Favorit ist oder was ihr von Scallops allgemein haltet!
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No, this is not a food post. There are only very few trends that I like this year. Spontaneously, I can think about three: the PomPom trend (I talked about it in this post and even posted a little DIY here), the scalloped items of today's post  and one that I will talk about soon. The good think about scalloped clothing is: it comes in every kind of form. Big scallops, small scallops, scalloped shoes, scalloped shirts - you name it. Like that, everyone can find a piece to fit their personal style. Unlike with culottes that are just not for everyone (not for me, that is). 

The first scalloped item I ever saw, was a bikini. That was two years ago and I am still a little disappointed that they didn't ship to Germany back then. But now, the trend is all over the online shops and I can shop my heart out (or until my wallet is empty). Let me know which item you'd love to have hanging in your closet! 

Bikini - Boohoo // Clutch - Boohoo // Flats - Sam Edelman // Skirt - Topshop // Shirt - Vero Moda // Shorts - Mango // 

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