OUTFIT: Fine Lady

POSTED BY: Leonie • 14 Kommentare

Oh, die feine Lena mit dem feinen Pullover ist wieder da! So begrüßte mich mein Kollege, als ich diese Woche mit dem Feinstrickrolli im Büro einmarschiert bin. Das mit der feinen Dame war dann spätestens wieder vorbei, als der Blick auf meine Bikerboots fiel, die ihre beste Zeit ganz sicher schon hinter sich haben. Aber irgendwie hat er eben ein exquisites Flair, mein Pulli. Okay, für 'exquisites Flair' habe ich mich gerade selbst geohrfeigt (wer zur Hölle spricht schon so?). Fakt ist - meine Unifarben-Vorliebe geht weiter. Kleidungsstücke haben bei mir derzeit maximal zwei Farben - und dann auch nur, wenn Streifen involviert sind. Cremefarbener Pulli,schwarze Hose, beiger Mantel. Nix da Muster, nix da Print. Das kann ich grade nicht ab.

Damit wir die Misere mit dem Schrittempo fahrende Bus und den gaffenden Insassen diesmal vermeiden, haben Sarina und ich uns ein Seitenstraße zum Fotos machen ausgesucht - und siehe da, hier auf dem Dorf gibt es hier und dort auch noch etwas zu entdecken. So haben wir das hübsche Backsteintürmchen entdeckt (das leider untenrum nicht ganz so hübsch ist, aber ihr denkt euch einfach Backsteinchen bis zum Boden, okay?), das wir direkt mal als Fotohintergrund missbraucht haben. Übrigens - vielleicht hat es schon der ein oder andere auf Twitter gelesen - als ich kürzlich hier durch die Straßen lief, spazierte mir ein gigantisches Huhn entgegen. Bok Bok Bok. Sowas gibt's auch nur auf dem Dorf, echt. Da passt mein Feine-Dame-Outfit ja gar nicht dazu! Jetzt ist aber Schluss mit dem Gelaber. Wie gefällt's euch?
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'Oh, here comes the fine lady with her fine sweater!' That's how my colleague greeted me the other day, when I came in the office with a turtleneck. The fine lady was over, when he looked at my bikerboot with scratches all over (they have definitely seen better times but I am not ready to let them go yet). Fact is, my love for unicolored clothing items is not over just yet. Creamcolored turtleneck, black skinnies, camel coat. No patterns, no color mixes. Clothing-wise, it seems like I am still stuck in winter. Not ready for playful spring clothing. The only color combination I'll currently allow is in striped tops. By the way, there is something great about living in a small town (calling it countryside would be taking it a step too far, but it sure is what it feels like) - when we last took pictures, there was a chicken just randomly passing us. So weird! Now let's stop this random talking - and let me know what you think about the outfit. 

Mantel - Zara (same here) // Rolli - Bershka (similar here) // Jeans - Topshop // Boots - Mango (similar here) // Tasche - Zara (similar here)

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BEAUTY: A Cool Project

POSTED BY: Leonie • 5 Kommentare

Als Blogger ist man ja in seiner Internetumgebung zu Hause. Hier hinter dem Bildschirm, das ist mein Revier, da weiß ich, was abgeht und wie das alles funktioniert. Was mich aber wirklich jedesmal völlig von den Socken haut ist, wenn man eine Anfrage für Print bekommt. Meine erste Veröffentlichung in Print war vor 2 Jahren, als ich gleich mal von der größten regionalen Zeitung interviewt wurde (erinnert ihr euch?). Als ich dann im Herbst letzten Jahres eine Anfrage von Yves Rocher für ihr Maxikat bekam, bin ich fast aus den Latschen gekippt - Erstauflage im Februar diesen Jahres: 200.000 Stück. Und in 2016 flattert mein Gesicht dann in 10 Millionen Haushalte. Kennt ihr so Situationen, in denen ihr plötzlich alle eure Fähigkeiten verliert? In denen ihr gar nicht mehr wisst, wie eure Kamera überhaupt angeht und ihr sowieso und überhaupt nichts hinbekommt? Das war so eine.

Es war dann aber alles ganz harmlos - denn die Kooperation war dann eine der Entspanntesten aller Zeiten. Grob gesagt: wir (die Waynes, die Mädels von Like A Riot und meine Wenigkeit) haben uns einmal quer durch die Produkte getestet und was uns gefiel, das durften wir shooten und sagen, was uns daran genau überzeugt hat. Die Foto-Ergebnisse zeige ich euch unten, aber ihr könnt auch gerne - sofern ihr das Maxikat nicht im Briefkasten hattet - auch hier nachlesen, was wir zu den Produkten so zu sagen haben. Aber die schönste Anekdote muss ich euch trotzdem erzählen. Die meisten der Fotos habe ich selbst gemacht - aber das mit dem Parfüm hat Sarina geschossen. Und jetzt könnt ihr mal raten, wie viel Parfüm man sich an den Hals spritzt, wenn man ein gutes Foto rausbekommen will. Sarina hat sich totgelacht, weil ich auf ungefähr jedem Bild das Gesicht verzogen habe, weil ich mir den Duft ausversehen in den Mund gesprüht habe. Selbst nach dem Duschen habe ich gerochen wie ein Strauß Blumen und ich kann euch sagen - egal, wie sehr man einen Duft mochte: wenn man sich unzählbare Mengen davon auf den Hals kippt, will man davon erstmal eine Weile nichts sehen! Neben der Handcreme sind die Lippenstifte sind übrigens meine All-Time-Favorites. Die Farbe ist super, aber die Intensität variiert nach Schichten, die man aufträgt. So hat man dann einen Hauch von roten Lippen, der für den Alltag geeignet ist - oder knallig rote, wenn man mehr Produkt verwendet. Mag isch.
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As a blogger, you're at home online. The internet is your thing where you know what's going on and - let's face it - you can hide behind a screen to some extend. Given that, it always makes me spin, when I get requests for print - like magazines, newspapers or - like in this case - a brochure for a major beauty brand: Yves Rocher. But there was no need ot be nervous because this was one of the most realxed collaborations ever. I received a bunch of products that I was supposed to test - and review those that I liked. So really, it was a whole lot of fun to try some new stuff. And who doesn't like putting on some new lipstick (which turned out to be my favorite product)? There is also one fun story to one of the pictures: I shot all pictures myself except for the fragrance one. And believe me, it takes a bunch of shots before you get one where your face isn't all wrinkled up because you accidentally sprayed the fragrance into your mouth. Just let me tell you this: as much as I liked the perfume in the beginning - after 50 pumps onto my neck, the fragrance and I will need some time apart. I smelled like a giant flower bouqet even after showering. Find the rest of the products below! 





*in Kooperation mit Yves Rocher, vielen Dank!

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OUTFIT: On My Tiptoes

POSTED BY: Leonie • 13 Kommentare

Ich kann euch sagen, wenn man gerade am Kirchplatz steht, und fantastillionen Versuche des Auf-Zehenspitzen-Stehen-Fotos macht, ist es unglaublich unterhaltsam, wenn ein vollbesetzter Bus im Schritttempo durch die Fußgängerzone fährt und sämtliche Insassen einen mit dem WTF!?-Blick mustern. Nach mehr als drei Jahren Fotos schießen für den Blog habe ich ja jetzt schon einige Reaktionen gesehen. Von Jugendlichen, die uns von Location zu Location hinterhergezogen sind über Japaner, die gleich mal mitgeshootet haben, sind immernoch die Leute die geilsten, die nur wie blöd gaffen anstatt zu fragen was zur Hölle wir da eigentlich machen.

So wurden also gefühlte dreihundertachtzig Leute Zeuge der unten stehenden Fotos an einem der Tage, an dem der Frühling uns verarschte und sich mal eben kurz zeigte. Sämtliche Fashionblogger sind also rausgerast, um euch Outfits ohne Jacke zu zeigen und am Montag hatten wir dann den Salat - es hat wieder geschneit. Ein Blick auf meine Wetterapp (die geschätzt noch nie richtig lag) sagt aber, dass die Temperaturen dann ab Anfang nächster Woche tatsächlich klettern - also enthalte ich euch das Outfit unten mal nicht vor. Die Fotos sind übrigens für Roland Schuhe entstanden, die mich gebeten haben, die Schuhe für ihre Trendpage zu stylen - und das Ergebnis fand ich dann doch so cool (insbesondere das Zehenspitzenbild), dass ich es euch nicht vorenthalten wollte. Das Thema war Smart Casual - findet ihr's gelungen?
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It really is funny when a completely packed bus passes you in the slowest speed ever while taking a gazillion pictures of the stand-on-my-tiptoes thing that is going on. It was too funny looking at all the puzzled faces behind the glass, watching me like I am a zoo animal. I've seen a lot in these past three years of blogging - amongst them teenager groups that followed us to every location and a Japanese tourist group that just joined my photographer in taking pictures of me without asking. But I still find those the most amusing that just stare without asking what the heck it is we're doing. Last week was kind of a prank from pre-spring. It was starting to get a little milder after the cold temperatures and basically all the fashion bloggers in the country ran outside to shoot the first spring looks without caots on - as I did. And on Monday: snow again. Well, my weather app (which has never been right once, I think) is announcing warmer temperatures for Monday - so you're going to get to see the outfit anyways. How do you like it?

Blazer - Mango (old, but similar here) // Top - Even & Odd // Jeans - Topshop // Tasche - Rebecca Minkoff // Slip-Ons* - Roland
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FOOD: APPLE-BLUEBERRY-PORRIDGE

POSTED BY: Leonie • 8 Kommentare

Dass ich letzte Woche den Frühstückspost vergessen habe, das habt ihr alle nicht gemerkt, oder? Wahrscheinlich seid ihr genau so Faschingsnasen gewesen wie ich und habt es einfach verpeilt. Und dass mein Frühstückstipp von diesem Wochenende Sonntags spätabends erscheint, das habt ihr bestimmt auch gar nicht gemerkt. Aber weil meine zwei letzten Frühstücksrezepte (Chia Pudding und Protein-Pancakes) unglaublich viel gelesen wurden, wollte ich euch das heutige Frühstück nicht vorenthalten: Apple-Blueberry-Porrdige. Dass sich das auf Deutsch nur halb so cool anhört, brauche ich euch ja nicht mehr zu erklären, das kennt ihr ja jetzt schon. Und auch wenn Porridge im Internetzeitalter quasi schon so alt ist wie Knäckebrot, machen es immer noch viel zu wenig Leute. Deswegen missioniere ich heute in Sachen: Porrdige in die deutschen Haushalte bringen. Im Gegensatz zu den anderen beiden ist es heute absolut nicht pinteresty - obwohl ich versucht habe, mit garniertem Obst für wenigstens ein bisschen Appetitlichkeit zu sorgen. Dafür aber unglaublich superlecker. Wärmt von innen, schmeckt gut und dauert nur zehn Minuten.

Für eines der nächsten Frühstücke, die ich euch zeige, muss ich übrigens meine Familie rekrutieren. Ich werde euch nämlich verschiedene Toastvarianten zeigen und weil ich die nicht alle selbst verdrücken kann sollte, muss die Family ran. Bisher konnte ich ja immer nach dem Fotos schießen alles selbst verdrücken, aber beim nächsten Mal wäre das unverantwortlich. Aber ich will ja noch nicht zu viel verraten. Deswegen zeige ich euch jetzt erstmal die Fotos und das Rezept und hoffe, es schmeckt euch genauso gut wie mir. Habt ihr's schon probiert - und wenn ja, was schmeißt ihr da so mit rein?
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Last week, I missed posting a new breakfast idea - I'm hoping that nobody noticed, though. And now it's Sunday night and I think that having a weekend's breakfast is not an option anymore - but I wanted to post the recipe for a yummy apple-blueberry-porrdige anyways. It is not the newest invention, but still way too many people haven't tried it and so I'm on a mission to change that. Porridge is just yummy yummy yummy! And takes only ten minutes to make. For one of the next breakfast ideas, I'm going to have to recruite my family. I'm planning on showing you toast variations and up to now, I was always able to eat my prepared breakfasts myself after taking the pictures. But eating nine toasts in one morning doesn't sound like a healthy option to me. So, I'm gonna get some help for that. But you'll see - hopefully next week already. Until then, I'd suggest you go and try porridge!



 
Zutaten (pro Person):
300ml Milch 
80g Haferflocken
1 EL Honig 
1/2 Apfel
80g Heidelbeeren (ca. eine Hand voll)

Zubereitung
Mischt Milch und Haferflocken in einem Topf und stellt mittlere Hitze ein. Ich schalte zwischendrin gerne ein bisschen hoch, bis die Milch fast kocht - dann wird es wunderbar cremig. Rührt dabei immer fleißig um. Ihr werdet merken, wenn die Konsistenz insgesamt fester und breiartiger wird (das stellt sich nach etwa 5-8 Minuten ein). In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal den halben Apfel in kleine Stücke schneiden. Kurz, bevor ihr die für euch perfekte Konsistenz erreicht habt, gebt ihr die Apfelstücke, die Heidelbeeren und den Honig in den Topf und verrührt alles gut. Und das war's schon! Wenn ihr euer Porridge lieber fester mögt, könnt ihr natürlich mehr Haferflocken verwenden, genauso umgekehrt, wenn ihr es etwas milchiger und flüssiger mögt. Früchtemäßig könnt ihr eigentlich alles dazupacken - ich hatte zum Beispiel noch Erdbeeren mit drin - aber grundsätzlich harmonieren Äpfel und Heidelbeeren super. Ihr könnt ansonsten auch Bananen und Mandeln probieren, das passt auch gut!
 
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APP-SOLUTELY FANTASTIC: MUSIXMATCH

POSTED BY: Leonie • 7 Kommentare

I'm bulletproof, nothing to lose, far away, far away... trällert das Mädchen neben mir. Ich kann mich nicht wehren, ich werde sofort böse. Am liebsten würde ich sie packen und schütteln und sagen FIRE! Es heißt FIRE away! Wegen bullet und schießen und so! Ich bin einer der textfühligsten Menschen, die ich kenne, wenn es um Musik geht. Und ich weiß, dass es völlig überzogen und deplatziert ist, aber es macht mich richtig böse, wenn Leute neben mir einen falschen Text mitsingen. Weil ich dann das Gefühl habe, dass der Text nicht respektiert wird oder jemand die Message zerstört. Dabei meinen die Leute es ja gar nicht böse. Sie finden die Melodie toll und denken vielleicht nicht so fitzelgenau wie ich über die Lyrics nach wie ich und sowieso und überhaupt bin ich bestimmt manchen Liedern genauso falsch, weil ich es einfach nicht richtig verstehe, aber hier geht's ja ums Prinzip. Übrigens sind die Lyrics von Milow der Grund, warum ich den Typ auf den Tod nicht ausstehen kann. Einen schwachsinnigeren Song als You & Me habe ich in meinem Leben noch nicht gehört. So. Und weil ich weiß, dass man oft auch die Texte der Songs nicht wirklich versteht (ich bin dann zum Beispiel sofort ein akribischer Nachgucker - ich will wissen, was gesungen wird und will es verstehen), wird es heute Zeit, dafür eine schnelle Abhilfe zu finden - mit einer App, die ich euch gerne vorstellen möchte: Musix Match. Ihr könnt euch das ganze als eine Mischung aus einem MP3-Player, eine Karaokebar, einem CD-Cover und Shazam vorstellen.
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'I'm bulletproof, nothing to lose, far away, far away...' sings the girl next to me. And I can't help it, I immediately get angry. I feel like grabbing her, shaking her and screaming 'FIRE! It says FIRE away!'. 'Cause bullets and shooting and stuff. Fire. I might be the most sensitive person in the world when it comes to lyrics. I know, I am sometimes out of line with my feelings and I try to keep them to myself, but I could really flip when someone sings completely wrong lyrics to a song. Because then, I feel like the lyrics are being disrespected and don't unfold what they have inside. Do I sound like a total creep? Possibly. It's okay though, some people just listen more to melody than to lyrics and I know that. But if you feel like me or are generally interested in getting the lyrics right (or you are a karaoke lover), then today's app will help you with that. Btw, Lyrics are the reason I hate Milow and especially his song You&Me. Seriously, who is the songwriter for this guy? I'd like to slap him.
The app is called MusixMatch and works like a combination of the well-known app Shazam and a karaoke machine. While listening to music, you open the app. It will either track the song you're listening to on your phone or, like Shazam, you can make the app listen to a song on the radio or CD. The app will then load the lyrics to the song and guide you through them with black underlinings of each sentence. As it is for free, I'd suggest you go try it! 


WIE FUNKTIONIERTS?
Es gibt zwei grobe Unterscheidungskriterien: entweder, ihr habt die Musik, die ihr hört auf dem Handy - oder sie kommt gerade im Radio. Habt ihr sie auf dem Handy, öffnet ihr einfach während die Musik spielt die App und tippt auf 'Sie hören'. Musix Match erkennt dann, was ihr hört, lädt kurz (Internetverbindung vorausgesetzt) und zeigt euch dann die Lyrics an. So richtig karaokemäßig wird euch dabei jeder Satz schwarz unterlegt, der gerade zu hören ist.


Falls ihr einfach nur gerade einen Song im Radio hört und mitsingen wollt, verfügt Musix Match auch über eine Erkenn-Funktion. Genau wie bei Shazam hört die App kurz zu und zeigt euch dann das Lied mit entsprechendem Text an.


KOSTENFAKTOR?
Die App ist für iPhone, Android und WindowsPhone kostenfrei verfügbar.

FAZIT?
Ich nutze die App supergerne für unterwegs. Ganz übersichtlich finde ich sie zwar nicht, sie wirkt zunächst sehr 'vollgeknallt' - das macht sie aber mit einwandfreier Funktion wieder wett. Da sie umsonst ist an absolutes Must-Try!


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